Vom Markenentwickler zum Mutmacher
1993 – mit 21 Jahren und einer großen Portion Idealismus, gründete ich KOZIK KONZEPT, um die Welt zu verändern und nebenbei das Grafikdesign-Studium zu finanzieren. Was damals als kleine Idee begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer Agentur, die Marken prägte, Produkte erfolgreich machte – und immer wieder neue Wege ging.
Dieses Geschichtsbuch zeigt einen Ausschnitt aus über zwei Jahrzehnten Markenarbeit. Projekte, auf die ich stolz bin. Arbeiten, die Wirkung zeigten. Und Momente, die Mut, Können und Vertrauen erforderten.
An dieser Stelle danke ich meinen großartigen Wegbegleiter:innen – den Kolleg:innen, die mit Geduld, Hingabe und Talent Außergewöhnliches ermöglicht haben. Und unseren Auftraggeber:innen, die mit Neugier, Mut und Vertrauen Pionierarbeit in Serie möglich gemacht haben.
Ein besonderer Dank an die Veranstalter des Effie-Awards, die uns mehrfach eingeladen haben – den wir mit Wartner und Clabin wohl gleich mehrfach gewonnen hätten, würde man Erfolg an ROI und Empfehlungshäufigkeit messen. Aber eine ganze Veranstaltung zu finanzieren, nur um am Ende mit einer Trophäe auf der Bühne zu stehen? Das war mir dann doch zu – nennen wir es höflich – wenig effizient.
2009 war ein Jahr voller Kontraste: Wir gewannen den Pitch um eine neue Krankenversicherungsmarke der AOK Hessen – von Naming über Branding bis Corporate Design. Gleichzeitig kam mein zweiter Sohn zur Welt – mit Down-Syndrom und vielen Krankenhausaufenthalten. Ein prägendes Jahr. In jeder Hinsicht.
2017 folgte der radikale Schnitt: Was passiert, wenn man zwei erfolgreiche Firmen, drei kleine Kinder und eine Lebenskrise gleichzeitig jongliert? Man drückt den Reset-Knopf. Nach der Trennung von meiner Frau wollte ich für meine drei Kinder da sein. Also verkaufte ich 2017 meine Firmenanteile, fuhr die Agentur KOZIK KONZEPT runter und wurde für zweieinhalb Jahre das, was man wohl einen Vollzeit-Vater nennt. Aber es war vielleicht das wertvollste Kapitel meines Lebens.
Danach kam die Kunst. Ich fing wieder an zu malen, gewann den Publikumspreis bei einer Ausstellung – und entwickelte eine neue Kunstrichtung: Empathismus.
Der nächste Umbruch folgte mit einem Freund, der Pilot ist: Gemeinsam entwickelten wir eine Möglichkeit, Flugangst selbstbestimmt zu überwinden. Ich konnte weder programmieren, noch waren meine Englischkenntnisse bei der App-Entwicklung besonders hilfreich. Aber das war mir egal – also eignete ich mir das nötige Know-how autodidaktisch an, brachte die App in den App Store, überzeugte durch SEO und erreichte sogar die Wissenschaft: Die Ruhr-Universität Bochum testete die App in einer klinischen Studie.
Das Ergebnis: Überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit bei den Nutzer:innen. Und die Lufthansa? Bereits im Gespräch.
Heute beginnt das nächste Kapitel: StartupModul.
Ich bin kein Spezialist für alles – aber ich bin ein erfahrener Begleiter. Ein „Schweizer Taschenmesser“ für Gründer:innen. Ich denke wie ein Trüffelschwein mit dem Spürsinn für Marktnischen, arbeite wie ein Uhrwerk und begleite Gründungen mit der Klarheit eines Strategen – und der Energie eines Machers.
Dieses Buch ist kein Rückblick. Es ist eine Einladung:
Zum Staunen, Lernen, Nachdenken. Und Weitermachen.
Willkommen bei StartupModul.
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